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 Marillion   Theaterfabrik, München 24.11.2012

MARILLION lassen es auch 2012 mit “Sounds that can´t be made” krachen. Wie eh und je der progressiven Rockmusik zugewandt, scheut man sich nicht vor 15minütigen Monumentalwerken und routiniertem Einsatz von Stromgitarren und Streicherensembles. Routine ist sowieso das Schlagwort – nach mehreren Jahrzehnten auf den Bühnen der Welt wissen die Musiker ganz genau, wie man dynamisch frisch klingen kann. Man gönnt sich verdiente Schnaufpausen, unterlegt aber auch solche mit Melodie. Hogarths Stimmleistung ist fesselnd, wenn er im Titeltrack ungeahnte Höhen erklimmt, während die Band den Synthesizern frönt, wird bewusst, warum diese Band ein gewisser Legendenstatus umgibt.

“Sounds that can´t be made” ist kein Alterswerk, es lässt die britischen Herren ungemein energisch musizieren. Progressive Rockmusik wie sie die Band bereits Anfang der 80er Jahre zelebrierte, ist noch immer die Triebfeder des Sounds, der auch 2012 der Band noch zu neuen Anhängern verhelfen dürfte.